Jahresarchive: 2015

- Nürnberger ZeitungKreativwirtschaft
Mit Geduld konnte ein Traum Wirklichkeit werden

_MG_7120Sie hat sich dazu entschieden, ihr normales Leben hinter sich zu lassen und den Schritt zum Künstlerdasein zu wagen. Heute leitet die 47-jährige Christina Bauereiß ihre eigene Tanz- und Ballettschule. „Du wirst einmal Kunstmalerin.“ Das waren die Worte meiner Mutter, die sieben Instrumente spielt und deren künstlerische Ader ich erbte. Mein Traum war es bereits im Kindesalter, mich in meinem weiteren Leben der Kunst zu widmen. Den Weg der Kunstmalerei verfolgte ich jedoch nicht, da der Bewegungsdrang größer war. Ich tanzte.

Mein Geld verdiente ich unter anderem als Requisiteurin im Staatstheater Nürnberg. Doch die Liebe zur Kunst brachte mich irgendwann auf eine andere Spur. Heute bin ich selbstständig und freiberuflich tätig. Ich leite eine Schule für Tanzkünste. Sie heißt „The walk of fame“, zu Deutsch „Der Weg zum Ruhm“. Ich glaube, dass jeder seinen individuellen Weg zum Erfolg hat. Ich wollte mir zuerst genügend Erfahrung aneignen, bevor ich eine Tanzschule eröffne. Außerdem muss man alles genau planen. Verwaltung und Wirtschaft sind feste Bestandteile, auf denen die Selbstständigkeit aufbaut. Allein die Fähigkeit, gut tanzen zu können, genügt nicht. Des Weiteren ist die heutige Zeit nicht mit der früheren vergleichbar. Als Kind hätte ich es mir keinesfalls erträumen können, eine Tanzkunst zu studieren. Während meiner Schulzeit war es einmalig, etwas Schauspielerisches oder Tänzerisches einzustudieren, so einmalig, dass ich die Schritte heute noch beherrsche.
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- Nürnberger ZeitungKreativwirtschaft
Künstler ist kein Beruf, sondern ein Lebensstil

franBilder kann man bei Ikea kaufen, aber das ist keine Kunst, das ist Dekoration. Kunst bedeutet Gefühle, die nur ein Künstler produzieren kann“, sagt Francesco Ferrante. Seit drei Jahren ist er „radikaler Künstler“. Er hat im Call Center gearbeitet, er war Bühnenbildner und ist jetzt frei: „Das Schönste an meinem Beruf ist, dass ich keine Grenzen habe–meine Fantasie ist total frei.“ Ferrante war in Italien auf einem Mathematikgymnasium.

Mit 18 Jahren beschloss er, Künstler werden zu wollen, aber sein Vater war dagegen. „Er wollte, dass ich in der Apotheke meiner Tante arbeite, ein fester Beruf, bei dem ich viel Geld verdiene.“ Vater und Sohn einigten sich auf einen Kompromiss. Als Basis für einen kreativen Beruf machte Ferrante eine Ausbildung zum Bühnenbildner.
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Schwerpunkt Sommer

merkurWie lässt sich ein schöner Sommer im Landkreis verbringen? Ist das Naherholungsgebiet attraktiv genug für Familien? Welcher Ort oder welche Attraktion des Landkreises würde auf ihre Postkarte abgedruckt sein, um Freunde in Italien zu imponieren? Wie kann man in der Region Alternativurlaub machen, also so wie es in keinem Reisekatalog angeboten wird? Haben Sie eine schöne Sommergeschichte für die Leserschaft der Ebersberger Zeitung und dem Publikum der szenischen Talkshow?

Eine Woche steht ganz in Zeichen des Sommers. Nicht nur des Wetters wegen, sondern auch bei einem Projekt für zukünftige Journalisten.  Den Jungredakteuren stehen vier erwachsene  Interviewpartner zur Verfügung. Sie erzählen ihre schönsten und spannendsten Geschichten zum Thema Sommer. In einer Theatergruppe setzen Schüler die Geschichten  für die Bühne um. Gleichzeitig gibt es eine Zeitungsgruppe, die die Geschichten auf einer Themenseite präsentieren und dazu eigene Aspekte zum Thema Sommer in Poing  aufzeigen. Medienpartner ist unsere Zeitung

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- Münchner MerkurSommer
Balkonien, ein ganzer Sommer im Landkreis

Wie lässt sich ein schöner Sommer im Landkreis verbringen? Ist das Naherholungsgebiet attraktiv genug für Familien? Welcher Ort oder welche Attraktion des Landkreises würde auf ihre Postkarte abgedruckt sein, um Freunde in Italien zu imponieren? Wie kann man in der Region Alternativurlaub machen, also so wie es in keinem Reisekatalog angeboten wird? Haben Sie eine schöne Sommergeschichte für die Leserschaft der Ebersberger Zeitung und dem Publikum der szenischen Talkshow?

Eine Woche steht ganz in Zeichen des Sommers. Nicht nur des Wetters wegen, sondern auch bei einem Projekt für zukünftige Journalisten, welches Druckerschwärze mit der Ebersberger Zeitung durchführt. Die im Vorfeld ausgewählten Jugendlichen beschäftigen sich mit dem Thema Sommer und Migration – ohne das Wort „Ausländer“ in den Mund zu nehmen. Den Jungredakteuren stehen vier erwachsene  Interviewpartner mit Migrationshintergrund zur Verfügung. Sie erzählen ihre schönsten und spannendsten Geschichten zum Thema Sommer. In einer Theatergruppe setzen Schüler die Geschichten  für die Bühne um. Gleichzeitig gibt es eine Zeitungsgruppe, die die Geschichten auf einer Themenseite präsentieren und dazu eigene Aspekte zum Thema Sommer in Poing  aufzeigen wird.
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Das Begleitmaterial für Multiplikatoren

Druckerschwärze 1Dieses Arbeitsheft wurde speziell für eine umfassende Nachbereitung der Projektwochen „Druckerschwärze“ und den daraus resultierenden Inhalten konzipiert. Die Arbeitshilfe soll vor allem im gruppenpädagogischen Kontext praktikabel und unkompliziert einsetzbar sein. Die Kapitel und Übungen sind sowohl für Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund gleichermaßen interessant gestaltet.

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- Münchner MerkurSommer
Unsere Lieblingsplätze

VolksfestDas Poinger Volksfest beginnt dieses Jahr am Freitag, 10. Juli, und endet am Sonntag, 19. Juli. Jedes Jahr strömen tausende Besucher aufs Festgelände Am Hanselbrunn. Sie sitzen in einem der beiden Bierzelte oder fahren Fahrgeschäfte. Wir waren beim Aufbau live dabei und haben einem Mitarbeiter der Furch Veranstaltungs-GmbH, die das Fest organisiert, Fragen gestellt. Er sagte, dass 14 Tage vor dem Volksfest mit dem Aufbau begonnen wird. Dann seien er und seine Kollegen täglich von 8 bis 17 Uhr im Einsatz. Gerade an heißen Tagen müssen sie viel trinken und immer wieder Pausen machen.

Ganz mit der Arbeit aufhören können sie aber nicht, sagt der Mitarbeiter und schmunzelt: „Wir müssen rechtzeitig zum Start  des Volksfestes fertig werden, und dieses ,rechtzeitig’ bringt uns dazu, immer weiter zu machen, egal wie das Wetter ist.“ Wir gehen gerne aufs Poinger Volksfest, wegen den Fahrgeschäften und den Lose- Ständen. Es ist eigentlich so wie ein „Mini-Oktoberfest“, und wir freuen uns schon darauf.
VANESSA CANDREVA UND JULIA WITTMANN

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Sommer – Interviews

sommerDie Zeitungsgruppe wollte von den vier erwachsenen Interview-Partnern wissen, was für sie „Sommer“ bedeutet – und welche Flirt-Tipps sie den Lesern geben können. Hierzu erarbeiteten die Realschüler die Fragen und baten dann zum Gespräch. Freilich draußen in der Sonne, und am Ende machten die Interviewer mit ihren Handys. noch Selfies mit ihren Gesprächspartnern.

Hier die Fragen:
1. Wo halten Sie sich an heißen Tagen auf?
2. Und wo auf keinen Fall?
3. Was machen Sie am liebsten im Sommer?
4. Was essen Sie gerne im Sommer?
5. Welches Getränk erfrischt Sie?
6. Mit wem treffen Sie sich draußen?
7. Was ist Ihr Lieblings-Outfit im Sommer?
8. Welche Musik bedeutet für Sie Sommer?
9. Was ist Ihr „Must-have“ im Sommer?
10. Welche Flirt-Tipps können Sie uns geben?
Die Antworten stehen nummeriert hier drunter.

Tina Godfrey: Offen und ehrlich sein
Wenn es heiß ist, wo ist Tina Godfrey dann am liebsten?
Madlen Weber und Jasmina Kocan aus der 8b fanden dies und mehr im Gespräch heraus. Weiterlesen

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Schwerpunkt Krisenmanagement

nz
Sind in allen Branchen Handlungskonzepte zur Krisenbewältigung gleichermaßen sinnvoll, um Schaden abzuwenden? Sind solche geplante Vorkehrungen nur eine Beruhigungspille bis zum Ernstfall, und macht es überhaupt Sinn sich Gedanken um den „worst case“ zu machen? Braucht es den Helden in der Krise oder doch eher das gut funktionierende Team? Was halten unsere Experten von Stresstests in ihrem Arbeitsfeld? Handelt man am Ende doch nur aus dem Bauch heraus, der Intuition?

Jugendliche aus der Nürnberger Südstadt recherchieren nach möglichen Antworten darauf. Den Rahmen dazu bietet ihnen das Zeitungs- und Theaterprojekt „Druckerschwärze“. Medienpartner ist die Nürnberger Zeitung. Die Jugendlichen sprechen mit verschiedenen Experten, entwickeln Theaterszenen und schreiben Artikel. Was dabei herauskommt, erscheint auf einer Themenseite unserer Zeitung.

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- Nürnberger ZeitungKrisenmanagement
Lösungsstrategien unter Zeitdruck

tafelSind in ihrem Arbeitsumfeld Handlungskonzepte sinnvoll, um im Krisenfall oder Schaden abzuwenden? Sind solche geplante Vorkehrungen nur eine Beruhigungspille bis zum Ernstfall, und macht es überhaupt Sinn sich Gedanken um den „worst case“ zu machen? Braucht es den Helden in der Krise oder doch eher das gut funktionierende Team? Was halten unsere Experten von Stresstests in ihrem Arbeitsfeld? Handelt man am Ende doch nur aus dem Bauch heraus, der Intuition?

Ob in einem Unternehmen oder in einer Familie: Wie bewältigt man eine Krise? 16 Jugendliche recherchieren.  Den Rahmen dazu bietet ihnen das Zeitungs- und Theaterprojekt „Druckerschwärze“ des Nürnberger Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak und der NZ.  Im Rahmen einer Projektwoche sprechen die Jugendlichen mit verschiedenen Experten, entwickeln Theaterszenen und schreiben Artikel. Was dabei herauskommt, konnten Interessierte in einem Theaterstück sehen und in der NZ lesen.
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- Nürnberger ZeitungKrisenmanagement
Eine bewältigte Kreise stärkt

Foto-Frau-Adam-DruckerschwärzeWenn der Berg an Problemen drückt und die Lösung nicht in Sicht ist, sind kompetente Unterstützer besonders wichtig. Hier beginnt der Einsatz von Brunhilde Adam. Die 41-jährige Sozialpädagogin arbeitet beim Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Nürnberg (ASD) und hilft Familien, auch aus krisenhaften Situationen herauszukommen.

NZ: Frau Adam, zwischen welchen Formen von Krisen unterscheiden Sie?

Brunhilde  Adam: Zum einen gibt es akute Krisen: Wenn uns zum Beispiel die Polizei oder die Schule anruft, dass die Kinder gefährdet sind oder Eltern mit schweren Krankheiten Unterstützung brauchen. Zum anderen chronische Krisen: Wenn etwa ein Kind über einen längeren Zeitraum im Unterricht auffällig ist, die Hausaufgaben vergisst oder öfter zu spät kommt und die Lehrerin sich Sorgen um das Wohl des Kindes macht.

NZ: Wie reagieren die Menschen in Krisen?

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