- Rhein-Hunsrück ZeitungVerkehrspolitik
Infrastruktur für die Region – Der richtige Verkehrsmix

28. Januar 2015

Wie muss die Verkehrssituation in der Region verbessert werden, und inwiefern ist sie für Wirtschaft und den Einzelnen bereits attraktiv? Dabei wollen wir den Flughafen und seine Potentiale, die Gleise, den Individualverkehr und/oder das Schienennetz besprechen. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung kompetenter Talkgäste.

Kirchberg. Eine Woche lang haben Jugendliche fernab der Schulbank einen besonderen Unterricht erlebt. Sie übten sich darin, Journalisten zu sein und Theater zu spielen. Im Rahmen Projektes befassten sich die Jugendlichen mit dem Großthema „Verkehr“ und beleuchteten dabei verschiedene Facetten.

Im Kirchberger Jugendzentrum „Am Zug“ standen fünf Tage ein anspruchsvoller und zugleich abwechslungsreicher Redaktionstag auf dem Programm.


Jean-Francois Drozak verantwortete die gesamte Woche und betreute vor allem die Theatergruppe intensiv. Unsere Zeitung war zudem unsere Zeitung als Medienpartner im journalistischen Teilbereich aktiv. Aus der Redaktion kümmerten sich Andreas Bender und Volker Boch mit den Jugendlichen um die Entstehung einer Themenseite, die sich mit verschiedenen Aspekten des Themas „Verkehr im ländlichen Hunsrückraum“ befasst.

Unter Anleitung der Profis erarbeiteten die Schüler auf der Bühne eine „Szenische Talkshow“, die genauso wie die Sonderseite in unserer heutigen Ausgabe auf Hintergrundgesprächen mit regionalen Experten basierte. Die Jugendlichen brachten sich mit viel Engagement ein und bereicherten die Projektwoche damit inhaltlich vor allem durch ihre eigene Aktivität.

In den Pausen gab es dafür neben einer von KGS-Orientierungsstufenleiterin Susanne Weiß organisierten Verpflegung auch die angenehme Gelegenheit, einmal Kicker oder Billard zu spielen statt über den Schulhof zu laufen. Am Donnerstagabend und am heutigen Freitag waren dann die großen Premieren angesagt: Sowohl die Sonderseite als auch die Talkshow wurden in einer jeweiligen Punktlandung fertig gestellt.

Für den Nürnberger Jean-Francois Drozak war diese Woche die zweite, die er im Rahmen eines bundesweiten Projekts in die Schulen bringt. Hintergrund des Förderprojekts ist es, Jugendliche mit einem Migrationshintergrund zu einem Schwerpunktthema zusammenzubringen, ohne dass dabei Fragen der Herkunft zur Sprache kommen. „Häufig werden Herkunft und Migrationshintergrund in den Vordergrund gestellt“, sagt Drozak, „das Projekt soll dazu ein richtiger Gegenpol sein.“ In der Tat spielte in den Hintergrundgesprächen der Jugendlichen mit den aus unterschiedlichen Ländern stammenden Experten die Frage der Herkunft nie eine Rolle. Es sollte beim Projekt um die „Sache“ gehen – und das gelang ganz hervorragend.

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