Schwerpunkt Generationenvertrag

13. November 2015

nzDer Generationenvertrag im Stresstest. Erwachsene investieren sich in Kinder, weil diese schutzbedürftig sind. Im besten Fall geben sie die Förderung aus der eigenen Kindheit weiter an die nächste Generation. Erwachsene investieren sich auch in ältere Menschen, die früher oder später ohne Unterstützung überfordert wären. Der Generationenvertrag geht davon aus, dass ich mich investiere, im Vertrauen darauf später ebenfalls Unterstützung zu erfahren. Das gilt im Privaten genauso wie in gesellschaftlichen Zusammenhängen. Was muss gewährleistet sein, damit sich dieses Vertrauen entwickeln kann? Und was hält dieses Vertrauen über lange Zeit hinweg aufrecht, bevor ich statt selbst zu investieren, Nutznießer*in eines gesellschaftlich ausgehandelten Generationenvertrages werde?